Jahresabschlussfeier

Am 12.12. wollen wir um 21 Uhr gemütlich zusammen kommen und das Jahresende bzw. die die es feiern auch ein verfrühtes Weihnachten im Kreise unserer Liebsten, also natürlich der GJ Bielefeld, feiern. Für Kekse, Snacks und ein paar Getränke wird gesorgt. Vielleicht bekommen wir das mit der festlichen Stimmung auch hin aber ob festlich oder nicht, gut wird die Stimmung auf jeden Fall! Wir freuen uns auf euch alle und wer uns schon immer mal kennenlernen wollte: Das ist die Chance dabei sogar Kekse abzubekommen!

11

12 2014

Treffen am 24.11. zum Thema Lebensmittelverschwendung

Liebe Menschen,

am 24.11. findet um 20 Uhr unser nächstes reguläres Treffen statt. Damit ihr wisst, was euch erwartet, hier eine vorläufige Tagesordnung:

  • Begrüßung

  • Berichte

  • Termine (z.B. Weihnachtsfeier)

  • Shop-Großkauf

  • Input zum Thema Lebensmittelverschwendung und Containern

Ihr seid alle* herzlich eingeladen, daran teilzunehmen, uns kennenzulernen, mitzudiskutieren und die Weltrevolution voranzutreiben. Wer am Ende noch etwas Zeit hat, darf gerne mit dem Fahrrad kommen, vielleicht machen wir noch einen spontanen Ausflug ;)

*(außer ihr seid scheiße :P)

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11 2014

Kinobesuch “Im Labyrinth des Schweigens”

Wir gehen ins Kino!

Nächsten Montag, am 17.11., wollen wir gemeinsam ins Kino gehen. Der Film “Im Labyrinth des Schweigens” thematisiert die Auschwitz-Prozesse in Form eines Spielfilms. Kommt mit und diskutiert anschließend mit uns! Der Film startet um 18.30 Uhr im Lichtwerk.

Hier könnt ihr euch den Trailer ansehen:

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11 2014

Heute kein Treffen!

Heute findet leider kein Treffen statt, nächste Woche aber wieder ganz normal um 20 Uhr!

29

09 2014

Offener Brief: “Keine GRÜNE Zustimmung zur Verschärfung des Asylrechts!”

Zahlreiche Landesverbände und Basisgruppen der GRÜNEN JUGEND fordern in einem Offenen Brief die Bundesratsmitglieder von Bündnis 90/Die Grünen auf, am 19. September gegen eine Gesetzesvorlage zu stimmen, mit der Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien zu “sicheren Herkunftsstaaten” erklärt werden sollen. Damit soll die Abschiebung von Geflüchteten, insbesondere von Roma, in die Staaten erleichtert werden, aus denen sie oft aufgrund von Armut, einem weit verbreiteten antiziganistischen Rassismus und damit einhergehender struktureller Diskriminierung geflohen sind.

Dieses, von vielen Flüchtlingsorganisationen wie Pro Asyl scharf kritisierte Ansinnen, wird auch von der GRÜNEN JUGEND strikt abgelehnt.

Der Offene Brief kann weiterhin per Mail an goettingen@gj-nds.de unterstützt werden. Den aktuellen Stand der Unterstützer*innen, zu denen auch wir gehören, findet ihr auf der Seite der GJ Göttingen: http://gj-goettingen.de/offener-brief-keine-gruene-zustimmung-zur-verschaerfung-des-asylrechts/

Keine GRÜNE Zustimmung zur Verschärfung des Asylrechts!

Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien sind keine sicheren Herkunftsstaaten! Ob sie dennoch per Gesetz zu solchen erklärt werden, entscheidet sich am 19. September im Bundesrat. Entscheidend dabei wird sein, wie sich die Bundesländer mit GRÜNER Regierungsbeteiligung positionieren. Wir, die unterzeichnenden Organe der GRÜNEN JUGEND, fordern die Vertreter*innen von Bündnis 90/Die Grünen im Bundesrat auf, den Gesetzesvorschlag abzulehnen. Dass im Gegenzug Erleichterungen für andere Geflüchtete angeboten werden, ist ein fauler Kompromiss. Das Unrecht, das den Einen angetan wird, wird niemals durch das Recht aufgewogen, welches man den Anderen zugesteht.

Roma sind die am stärksten benachteiligte Minderheit in Europa.

So äußerte sich das EU-Parlament in einer Entschließung zur Lage der Roma, welche von der Gesetzesänderung besonders betroffen wären. Sogar die dem Gesetzesentwurf angefügten Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass Minderheiten in den angeblich sicheren Herkunftsländern nicht zu leugnende gesellschaftliche Diskriminierung erfahren. Auch schlechter Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung sind Folgen eines weit verbreiteten, antiziganistischen Rassismus. Das vorliegende Gesetz erkennt diese Realitäten jedoch nicht als asylrelevante Verfolgung an. Die beschriebenen Umstände werden damit faktisch für bedeutungslos erklärt. Hier offenbart sich ein menschenfeindlicher politischer Wille, dessen einziges Ziel es ist, möglichst wenig Geflüchtete aus diesen Ländern aufzunehmen.

Armut und Diskriminierung nicht als Fluchtgründe anerkannt.

Abschreckung ist das erklärte Ziel der Gesetzesänderung und zieht sich wie ein roter Faden durch die Asylpolitik der letzten Jahrzehnte. Armut und Diskriminierung werden nicht als Fluchtgründe anerkannt, obwohl Leben und Existenz der Geflüchteten vielfach bedroht sind. Hieraus resultiert auch die äußerst niedrige Anzahl erfolgreicher Asylanträge aus diesen Ländern. Diese ist ein Indikator für interessengeleitete und nicht an Menschlichkeit orientierte Entscheidungskriterien im Asylrecht. Sie ist kein Beweis für eine hohe Anzahl unbegründeter Anträge und damit als Argumentationsstütze für die angebliche Sicherheit dieser Herkunftsstaaten nicht geeignet.

Asylrecht ist Menschenrecht – kein Gnadenrecht!

Bei der Asylrechtsdebatte geht es nicht um Großzügigkeit. Das Asylrecht ist Menschenrecht und lässt sich damit nicht durch Kompromisse gegen andere Rechte abwiegen. Das Recht auf Asyl ist als Lehre aus dem Nationalsozialismus gezogen und ins Grundgesetz geschrieben worden. Deshalb verbietet sich jede Einschränkung dieses Grundrechts. Im aktuellen Fall gerade auch vor dem Hintergrund der Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma während der NS-Zeit.

Unsere Forderung an die GRÜNEN ist die Ablehnung des konkreten Gesetzesentwurfs. Wir erwarten ebenso ihren Einsatz für die Anerkennung von Armut und gesellschaftlicher Diskriminierung als Fluchtgründe. Darüber hinaus fordern wir die Rücknahme der faktischen Abschaffung des Rechts auf Asyl, die durch die Grundgesetzänderung 1993 erfolgt ist.

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09 2014